Zur Startseite

Die Produktionsverfahren

RTM (resin-transfer-moulding)

Bei diesem Verfahren verwenden wir geschlossene Formen, bei denen das Harz mittels Druck oder Vakuum in das Werkzeug

injiziert wird.


Vorteile dieses Verfahrens:

  • beidseitig glatte Oberfläche
  • unterschiedliche Wandstärken und Schaumeinlagen für Sandwichbauteile möglich
  • höherer Teileausstoß / Schicht

Faserspritzen

Spritzen von geschnittener Glasfaser unter gleichzeitiger Beimischung des Harzes in offenen Formen.


Vorteile dieses Verfahrens:

  • Maschinell reproduzierbarer Glasfaser-Harzanteil
  • Deutliche Arbeitszeit-Einsparung gegenüber Handlaminat

Handlaminat

Glas- oder Kohlefasern werden von Hand mit dem Harz getränkt und in mehreren Schichten laminiert.


Vorteile dieses Verfahrens:

  • Einfache Werkzeuge, Hinterschnitte realisierbar
  • Für kleine bis mittlere Stückzahlen

Prepreg-Vakuum-Verfahren

Vorimprägnierte Kohle- oder Glasgewebe (Prepreg) werden wie Folien zugeschnitten und in das Werkzeug eingelegt. Anschließend wir das Werkzeug mit einem Vakuumsack verschlossen und die Luft abgesaugt. So entsteht der erforderliche Druck zur Verdichtung der Fasern. Die Aushärtung erfolgt im Temperofen bei Temperaturen von 120° C bis 200° C.


Vorteile dieses Verfahrens:

  • Sauberes, emissionsfreies laminieren möglich (Anwendung Röntgentechnik)
  • Sandwichbauteile mit hochwertigen Schaumeinlagen möglich

Nasspressen

Zweiteilige Presswerkzeuge in welche die Faserverstärkung eingelegt wird. Das Harz wird in die Form gefüllt und die Werkzeughälften mit der Presse geschlossen.

Vorteile dieses Verfahrens:

  • Beidseitig glatte Oberflächen
  • Hohe Stückzahlen möglich (bis zu 40 Bauteile/Schicht)